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“Die Tragödie der Linken ist halt, dass sie den Kampf gegen den Faschismus zugunsten des Kampfes gegen Zäune aufgegeben hat. Wirkt wie Dekadenz im Endstadium, wenn “kraftvolle Aktionen” nur noch dann so wirklich auf Resonanz stoßen, wenn es gegen liberale Demokratien geht (…). Als im April in Berlin eine Demo auf das Morden im Sudan aufmerksam machte, kamen 100 Personen zusammen. Und von denen dürfte kaum eine nach Heiligendamm fahren. Vielleicht, weil sie Menschenrechtsverletzungen, Rassismus und Massaker auch dann schrecklich finden, wenn die Täter keine Juden/Israelis oder Amerikaner sind.”
(FdoG)
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