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Allgemein

Entspannt gehe ich meine Straße entlang. Gedankenverloren. Heute habe ich frei, die Sonne scheint und schöne Musik verwöhnt die Ohren. Ich nicke einem Nachbarn zu, der seinen viel zu dicken Beagle ausführt, als ich eine alte Frau in einem Hauseingang entdecke. Zusammengekrümmt steht sie dort, der Beton unter ihr ist mit Blut bedeckt. “Ach, Du Scheiße!” entfährt es mir. Ich reiße meine Kopfhörer aus den Ohren, stürze auf die Dame zu und lege ihr beruhigend meine Hand auf die Schulter. Während ich mich aufgeregt erkundige, was mit ihr los sei, taste ich in meiner Jacke nach dem Telefon. Hoffentlich stirbt nicht, denke ich. Da blickt mich die Weißhaarige relativ fidel an. “Ick such nach Lembke”, sagt sie und deutet auf die Klingelschilder, die sie gebückt betrachtet hatte. Erst jetzt fällt mir auf, dass die Blutstropfen neben ihren Schuhen bereits getrocknet sind.

# | 02.04.07 | 2 Kommentare



Mir wär schlecht geworden vor Anfangsschreckaufregung. Danach hätt ich vielleicht noch ein wenig gezittert und mir einen Kaffee geholt.

Von jette am 02.04.07 17:23

die oma und ich haben noch ein wenig aneinander vorbei geredet. sie konnte meine große erleichterung nicht so richtig nachvollziehen, da sie den auslöser nicht verstand.

Von Tierpfleger am 02.04.07 18:25

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