… und immer an die Tiere denken (2)

Allgemein

Der Ameisenbär verputzt am Tag rund 30 000 Insekten – vorzugsweise Termiten und (wir würde uns verschaukelt vorkommen, wenn nicht) Ameisen. Dazu nutzt er seine circa 60 Zentimeter lange Zunge. Bis zu 140 Mal pro Minute schießt sie in den Boden und befördert die nicht schlafende Beute in sein Maul. Weil kein Zoo Bock hat, LKWweise Krabbeltiere ranzukarren, muss er sich in Gefangenschaft mit einem Gemüsegemisch begnügen. Dem Futter wird seit einiger Zeit Erde beigemengt, damit es schmeckt wie bei Muttern. Außerdem hat sich gezeigt, dass derartige Additive dem Stoffwechsel der Langnase zuträglich sind. Ach ja, obwohl es sich bei der Beigabe ab und zu um Heilerde handelt, ist der Ameisenbär kein besonders schönes Tier.

# | 27.01.06 | Comments Off



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