Voll

Nachtschichten verändern den Blick auf die Stadt. Ganz Berlin scheint betrunken.
Wenn ich gegen 23h an der Schönhauser Allee auf die U2 warte, stehen sie. Alte, Junge, aufgebrezelt oder abgefuckt. In Erwartung des Abends mit der Flasche in der Hand. Meistens ist das sehr angenehm. Oft bin ich neidisch, wenn sie an der Eberswalder aus dem Waggon drängeln.
Anders als auf dem Heimweg. In den frühen Morgenstunden ist die U2 so etwas wie die Müllabfuhr. Die Verlierer der Nacht sitzen dann allein in in den Bänken. Sehr bedient und sehr ruhig.
Nur selten begegne ich wahren Monstern. Heute morgen war es soweit. Pickepacke voll, häßlich, Beck’s links, Döner rechts.
So saß er mir gegenüber, verschüttete das Bier und rieb sich Salat ins Gesicht.

Ekel.

—
Schönes neues Jahr! Esst keinen Döner, wenn Ihr voll seid.

# | 31.12.05 | 1 Kommentar



oo

Götz Alsmann,
Norbert Blüm,
Uli Potofski,
Daniel Küblböck,
Felix Magath
und Wigald Boning
passen erst einmal gar nicht zusammen, sollte man denken. Doch weit gefehlt. Die seltsamen Sechs verbindet ein gruseliges Geheimnis.

# | 31.12.05 | Comments Off



Bei der Geburt getrennt

HmBf
v.l.n.r.:
Heiner Müller, verstorbener Schriftsteller
Russel Corwin (Six Feet Under), Verrückter

DzTb
v.l.n.r.:
Dr. Dieter Zetsche, DaimlerChrysler-Vorstand
Dr. Tobias Funke (Arrested Development), Psychologe, Schauspieler, Never-Nude

# | 31.12.05 | Comments Off



$

“sie war fünf, ich sechs. jeden morgen um halb acht klingelte sie bei uns und holte mich zur schule ab. vier jahre lang. unsere mütter hatten sich abgesprochen und wir hatten uns damit abgefunden. in der sch…“

(via)

# | 30.12.05 | Comments Off



Kaufen! Lesen!

Dummy

Keine Ahnung, seit wann die aktuelle Ausgabe schon am Kiosk wartete. Doch erst jetzt habe ich zugriffen. Und auch “Kinder” ist wunderbar:

“Ist doch Kinderkacke!” (S. 36): Eine kleine Farbenlehre über das, was so in den Windeln wartet.

“Der Dreissigjährige Krieg” (S. 126): Die Geschichte über einen ehemals linken Lehrer, der nach 30 Jahren Schuldienst CDU wählt und auf Türken schimpft. Trotz beruflicher Ähnlichkeiten macht mein Vadder* das natürlich beides nicht – wird ihn aber interessieren.

“Die Schreibtischväter” (S. 98): Wiglaf Droste klagt über Journalisten, die in ihrer Einfallslosigkeit über ihre Kinder schreiben.

“Generation Rolf” (S. 23): Holger Kreitling erklärt, wie er Rolf Zukowski hassen lernte – “den Lord Voldemort des Musikgeschäfts”.

Und, und, und.

—
Mein alter älterer Herr liest seit einiger Zeit Blogs. Hauptsächlich die geschätzte Klabusterbeere. Als ich Weihnachten zu Hause war, habe ich ihm mal gezeigt, was es sonst noch so gibt: Flickr, Last.fm, mein Blog und natürlich auch die Blogroll. Sein Blick streifte über die Namen und blieb bei den Popnutten kleben.
Ob er wohl da raufklicken dürfte, fragte er. Wieso nicht? Na wegen Dialern und so, sagte er. Bei solchen Seiten wissen man ja nicht. Hehe.

# | 30.12.05 | 2 Kommentare



Starten

Schön, wenn nette Menschen gute Jobs bekommen. Blöd, wenn sie dafür abhauen. Viel Spaß in Hamburg! Und immer eine volle Batterie.

Batterie leer

# | 30.12.05 | Comments Off



Bloggen sei kein Journalismus

sagt ja so mancher. Doch mein “Blog des Jahres” beweist Tag für Tag das Gegenteil. So auch heute:
allesaussersport erklärt, was aus der Bundesliga wird. Jetzt mit den TV-Rechten und so. Lesen!

Ach, gäb es doch Polit-, Wirtschafts- und Klatschblogs diesen Kalibers! Die Welt wäre (noch) ein wenig schöner.

# | 29.12.05 | 1 Kommentar



Schnee

# | 29.12.05 | Comments Off



x

Das ging aber schnell.

# | 28.12.05 | Comments Off



Betrunken telefonieren

“95% of you Dial Under the Influence – that’s a heck of a lot! Of these calls, a whopping 30% of you make calls to your exes, 19% to current partners and 36% to anyone and everyone.”

(Dialing Under the Influence: http://www.virginmobile.com.au/dui/)

(via)

# | 28.12.05 | Comments Off



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