Nachlese(n)
Der Zeit-Artikel von Ulf Poschardt ist zwar aus der Vorwahlzeit, aber deshalb nicht weniger lesenswert:
“Die Hälfte der Deutschen ist unentschieden, was sie wählen soll, besonders die Jungen der »Generation Zuversicht« (stern). Obwohl sie liberal denken, fühlen, handeln und träumen, fühlen sie sich durch das Personal der bürgerlichen Parteien nicht vertreten.
Sie jammern über ihr ewiges Praktikantendasein, Arbeitslosigkeit, lausige Aufträge und wissen auch, dass dies mit der Wirtschaftspolitik von Rot-Grün zu tun hat. Und dennoch stöhnen sie: »Die anderen kann ich nicht wählen, die sind zu eklig, das bringe ich nicht über mich.« Vorgebracht wird dies von intelligenten Menschen, die ihre inneren Widersprüche realisieren und Oberflächlichkeit geißeln.
Doch politisch kultivieren sie genau dies. Scheinbar kann kein Vertreter der bürgerlichen Parteien diese Menschen zur Wahrung ihrer Interessen ermuntern. (…)
Angesichts gravierender ordnungs- und gesellschaftspolitischer Antagonismen Plattencover und Frisuren zu Kriterien einer Wahlentscheidung zu machen, lässt Pop antiaufklärerisch werden – etwas, das er nie war.”

ist wirklich ok, der artikel. im letzten spiegel war ein artikel von up über died.died und dessen konserv. “gegenpart”. war irgendwie postmodern
Von harpoon am 27.11.05 18:12
In der Welt von heute ist ein Überblick über die ‘Debatte: ‘http://www.welt.de/data/2005/11/30/810631.html?prx=1
Von Tierpfleger am 30.11.05 10:07