Iiieh!
Ekel durchfährt mich, als ich den Innenhof des Wissenschaftszentrum Berlin (WZB) betrete. So etwas hässliches habe ich schon lange nicht mehr gesehen.
Wie glücklich muss jeder Wissenschaftler sein, im WZB eine Stelle ergattert zu haben. Denn wer drin sitzt, muss den Anblick nicht ertragen.
(A propos: Einfach unglaublich, in welcher Form Ronaldinho ist. Beim gestrigen Spiel in Madrid haben am Schluss selbst die Real-Fans applaudiert. Das wird nicht einfach am Dienstag…)
Eine im Boden eingelassene Tafel verrät die Schuldigen: “James Stirling, Michael Wilford and associates”. Aha!
Das haben sich die Briten fein ausgedacht. Erst unsere Städte kaputt machen und dann so einen geschmacklosen Schund hinsetzen. So nicht, Sportsfreunde!
Wer sind diese Herren Stirling und Wilford? Was machen die beiden, wenn sie nicht total dicht auf dem Papier rumkrakeln? Hütchenspieler? ARD-Sportkoordinatoren? Weit gefehlt! Sie sind tatsächlich Architekten. Recht bekannte sogar.
Michael Wilford ist Ehrenmitglied im Bund Deutscher Architekten und hat unter anderem die Britische Botschaft entworfen.
Sein langjähriger Partner, James Stirling, starb 1992. Er war “einer der bedeutendsten britischen Architekten der Postmoderne” (Wikipedia) und erhielt 1981 den “Pritzker Prize“, der als Architektur-Oscar gilt. Naja.
Vielleicht sollte man sich damit trösten.




Gleich beim obersten Bild dachte ich an überzuckerten Kindergeburtstagskuchen mit so Marzipanzeugs. Schmeckt nicht.
Von jette am 20.11.05 15:07
Habe irgendwo gelesen, dass ‘die Berliner’ das Gebäude den ‘Wedding Cake’ nennen…
Von Tierpfleger am 20.11.05 16:39
Pff, denn paßt’s ja.
Von jette am 20.11.05 23:52
berlin deserve the “shit”. i don’t care…
Von harpoon am 27.11.05 18:19