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Nerviger als Nazi-Vergleiche sind nur die entsprechenden Vorwürfe.
Wenn das auf die eigene Frau zutrifft, ist das wirklich unangenehm. Unwesentlich besser sieht es aus, wenn es ihre Mutter charakterisiert.
Da hilft nur eines: Abstand. Mindestens 500 Kilometer (je nachdem, wie schnell die Karre von Schwiegervadder ist. Tagestrips sollten zu anstrengend sein für die Greise), sich auf Kurzbesuche an Weihnachten und Ostern beschränken und ansonsten dem Drachen in der Küche in den Joghurt rotzen, hehe freundlich bleiben.
Anders sieht die ganze Sache für unsere rumänischen Freunde aus. Dort identifizierte ein Psychiater das so genannte “Schwiegermutter-Syndrom”. Der Mangel an erschwinglichem Wohnraum zwinge junge Paare dazu, bei den Schwiegereltern einzuziehen. Die beengte Wohnsituation, finanzielle Abhängigkeiten und die Macho-Gesellschaft hätten fatale Folgen: Der Mann fühle sich nicht mehr als Mann, da er rein gar nix zu sagen habe. Er werde depressiv und seine Arbeitsleistung sinke dramatisch. Am Ende stünde oft die Trennung.
Hilfe erhoffen sich die rumänischen Männer, wie soll es anders ein, vom einem möglichen EU-Betritt. Durch das Geld aus dem Westen würde sich das Angebot an Faustfeuerwaffen preiswerten Wohnungen deutlich erhöhen, so die Annahme.
# | 12.07.05 | Comments Off