Band Of Brothers

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Bofbr

Die nüchterne Brutalität die Krieges steht im Mittelpunkt von Band Of Brothers. Erzählt wird der Weg einer Gruppe amerikanischer Soldaten durch die Schlachten des Zweiten Weltkriegs – von der Landung in der Normandie bis zur Eroberung Berchtesgadens.

Kein Pathos, kein Kriegsfilmgequatsche, kein Effekt um des Effekts Willen – das ist wohl, was diese zehnteilige HBO-Serie ausmacht.

Ob die Kämpfe in der verschneiten Bastogne oder die Entdeckung eines KZ – die dichte Erzählatmosphäre macht betroffen. Sie erinnert nicht zu Unrecht an “Der Soldat James Ryan“. Denn Steven Spielberg und Tom Hanks haben das 125-Millionen-Dollar-Werk produziert.

Ein absoluter Guck-Befehl, auf DVD oder ab 25. März auf RTL II.

# | 08.02.05 | 1 Kommentar



Stimmt, das Ding ist gut, sehr rund, sehr clever, sehr nah, und sehr beeindruckend. Aber auch sehr amerikanisch. Es ist natürlich mitnichten eine Doku über den Krieg, sondern eine sehr einseitige Sicht, die mit Recht als amerikanisch kritisiert wird. Ist sie, darf sie sein, aber mich würde es auch mal interessieren: Wie war das mit Jugoslawien? Polen? etc.
Es wird Jahre dauern, bis diese Länder, die ein ganz anderes Kriegserlebniss als Amerika hatten, ihre Geschichte so medial aufarbeiten können, und da kommt dann noch eine ganze Menge auf uns zu.

Band of Brothers ist natürlich trotzdem gut. Bleibt es auch :-)

Von jazznrhythm am 08.02.05 12:17

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